Schlank und Fit mit Dinner-Canceling

Autor von Schlank und Fit mit Dinner-Canceling ist der Gesundheits- und Ernährungsberater sowie Personal-Trainer Dieter Grabbe. Sein Ernährungskonzept baut auf dem Sprichwort: "Morgens sollst du essen wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler" auf. D.h. die einfache Lösung zu mehr Wohlbefinden sowie einer besseren Gesundheit besteht darin, das Abendessen an bestimmten Tagen wegzulassen, sprich das "Dinner" zu "canceln". Es handelt sich um eine Mischkostdiät, die, in einer Kombination mit einer fettarmen Ernährung, gute Resultate im Bezug  der Gewichtsreduktion erwarten lässt.

Wie funktioniert die Diät Dinner-Canceling

Bei dieser Diät gibt es keinen strikten Diätplan, sondern lediglich allgemeine Ernährungsregeln an die man sich sollte. Im Großen und Ganzen heißt dies: es gibt keine aufwendigen Rezepte, es müssen keine Kalorien gezählt werden, auf fettreiche Nahrungsmittel muss nicht verzichtet werden und es gibt kein Verbot für bestimmte Lebensmittel. Das entscheidende und wichtige bei dieser Diätform ist, das an zwei bis drei Tagen in der Woche auf das Abendessen verzichtet werden soll. Hierfür gilt die Regel: mindestens 14 Stunden vor dem Frühstück darf keine feste Nahrung zu sich genommen werden. Wer also um 7 Uhr morgens frühstückt, darf nach 17 Uhr  keine Nahrung mehr konsumieren. Lediglich Getränke wie beispielsweise Wasser, ungesüßter Tee oder Molke sind erlaubt. Verboten sind hingegen alkoholische Getränke, Brausen oder ähnliches. Das Ziel dieses abendlichen Fastens ist es die nächtliche Freisetzung der beiden körpereignen Hormone Melatonin (Schlafhormon) und Somatrophin (ein Wachstumshormon) anzuregen sowie den Körper vor unnötigen Verdauungsarbeiten zu entlasten. Diese beiden Hormone sollen den biologischen Altersprozess verzögern bzw. aufhalten sollen. Das Wachstumshormon Somatrophin soll zusätzlich das Immunsystem stärken. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Verzicht auf das Abendmahl sich positiv auf den Fettstoffwechsel auswirkt, denn besonders in der Nacht vergrößert der Organismus gerne nach einem reichhaltigen Essen seine Fettdepots. Durch das Dinner-Canceling stellt sich zusätzlich im Normalfall ein tieferer und gesünderer Schlaf ein.

Diese Diät sollte zweimal im Jahr für jeweils zwei Monate  durchgeführt werden. So soll sich ein Gewichtsverlust von einem Kilogramm pro Woche einstellen. Schnellere Gewichtsverluste kann man mit der sogenannten 14-Tage-Dinner-Cancelling-Kur erreichen. Damit lassen sich ca. fünf bis sechs Kilogramm abnehmen. Bei dieser Variante wird das Abendessen komplett gestrichen. Einen langfristen Gewichtsverlust kann man bei dieser Diät erzielen, wenn sich Nahrung aus vorwiegend fettarmen und ausgewogenen Lebensmitteln zusammensetzt. Insbesondere sollen die täglich aufgenommenen Nahrung sich zu 65 Prozent aus Kohlenhydraten, zu 25 Prozent aus Eiwei0 und nur zu zehn Prozent aus Fett zusammensetzten.

Vorteile

Diese Diät gilt als ein probates Mittel um abzunehmen. Besonders aus dem Grund, dass gerade abends viele Menschen besonders gerne zu ungesunden Nahrungsmitteln wie beispielsweise Süßigkeiten oder gar Chips greifen. Schon allein durch den Verzicht auf diese Lebensmittel wird der Gesundheit und der Figur ein großer Gefallen getan. Zusätzlich kann diese Art von Diät den biologischen Alterungsprozess positiv beeinflussen.

Nachteile

Ein Nachteil dieser Diät ist die Umsetzbarkeit im Alltag. Gerade für Berufstätige kann es sehr schwer sein auf das abendliche Essen verzichten zu müssen. Auch der soziale Aspekt des Abendessens muss berücksichtigt werden, denn gerade beim Abendbrot trifft sich oft die Familie um den Tag reflektieren zu können. Außerdem ist für eine Reduzierung des Körpergewichtes nicht der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme, sondern letztendlich zählt nur die Tagesbilanz an täglich aufgenommenen Kalorien.


Quellen

  • Hark, Lisa, und Darwin Deen. 2005. Gesunde Ernährung. Starnberg: Dorling Kindersley Verlag GmbH.
  • O. A. Dinner Cancel | Dinner Canceling. Zur Quelle.
  • O. A. Dieter Grabbe :: Dinner Cancelling. Zur Quelle.

Redaktion: Diplom-Oecotrophologin Susanne Tkatchenko
Datum: 21.12.2008