Gemüse ist ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung, wobei es in der Regel als Beilage gegessen wird. Aufgrund enthaltener Vitamine, Mineralsalze, ätherischen Ölen und Ballaststoffen ist es sehr gesund und sollte täglich gegessen werden.
Gemüse wird sowohl in Gewächshäusern, als auch unter freiem Himmel angebaut. Man unterscheidet natürlich verschiedene Arten von Gemüse, aber oftmals kommt es zu Überschneidungen:
Es gibt Blattgemüse wie Salat und Kohl, Blütengemüse, Fruchtgemüse, Wurzelgemüse und Hülsenfrüchte. Außerdem kommen noch Knollengemüse, Sprossen und Keimlinge, viele verschiedene Getreidearten, Pilze und natürlich noch die Nachtschattengewächse. Und mit Sicherheit habe ich bei der Aufzählung einige Sorten noch überhaupt nicht berücksichtigt.
Wir werden hart daran arbeiten, unser Küchenlexikon so schnell wir möglich wachsen zu lassen. Dann werden wir uns selbstverständlich auch noch eingehender mit der Kategorisierung des Gemüses auseinandersetzen.
Bisher sind folgende Gemüsesorten im Küchenlexikon erfasst:
Der Blumenkohl ist ein beliebtes Gemüse. Pro Jahr verzehrt der Bundesbürger im Schnitt 7 kg. Durch seinen hohen Wasseranteil von 90% ist er Blumenkohl sehr kalorienarm.
Der Champignon ist in Deutschland der Speisepilz Nummer 1. Den Pilz gibt es in verschiedenen Farben, von weiß bis braun und auch die Größe kann variieren. Insgesamt gibt es in Europa ca. 40 verschiedene Sorten.
Früher bekannt unter den Namen Feldwegwarte oder Zichorie wurde selbst Kaffee daraus zubereitet. Seit Ende der 30er Jahre ein beliebtes Gemüse mit empfindlichen Sprossen. Auf lange Transportwege verliert Chicorée viel an Geschmack und Frische.
Ursprünglich kommt der zarte und aromatische Chinakohl aus dem Norden Chinas. Er ist inzwischen aber auch in Europa sehr beliebt und wird in zahlreichen Gerichten verwendet.
Feldsalat zählt zu den gesündesten Salaten schlechthin. Er muss vor dem Verzehr sorgfältig gereinigt werden, sonst knirscht es zwischen den Zähnen und schmeckt nur noch halb so gut.
Grünkohl ist ein typisches Wintergemüse, das überwiegend im Norden Deutschlands geschätzt wird. Der Kohl sollte erst nach dem ersten Frost geerntet werden, da der Geschmack sonst sehr leidet.
Die Salatgurke ist ein Kürbisgewächs und verwandt mit Zucchini und Kürbis. Aufgrund ihrer Form wird sie auch als Schlangengurke bezeichnet. In der Regel nehmen wir sie als Rohkost oder im Salat zu uns.
Die Kartoffel ist ein Nachtschattengewächs und stammt ursprünglich aus Südamerika. Eine beliebte Sättigungsbeilage die es als festkochende, vorwiegend fest kochende und mehlig kochende Sorte gibt.
Kochbananen haben in vielen afrikanischen und Südamerikanischen Ländern den gleichen Stellenwert, wie bei uns die Kartoffel. Der Geschmack ist mit einer Obstbanane nicht zu vergleichen.
Der Kohlrabi ist ein beliebtes Kohlgemüse und findet in der Küche sowohl roh, als auch gekocht Verwendung. Meistens wird nur die Knolle verarbeitet, aber auch die Blätter sind essbar und sehr gesund.
Beim Mangold, Verwandter der Roten Beete und Steckrübe, werden nur Blatt und Stiel verspeist. Diese sind besonders eiweißreich und besitzen einen beträchtlichen Gehalt an Mineralstoffen.
Paksoi, häufig auch Pakchoi geschrieben, ist ebenfalls eine Kohlsorte, die aus Asien stammt und sich auch in Deutschland zunehmender Beliebtheit erfreut.
Die Paprika ist ein beliebtes Gemüse, dass es in verschiedensten Formen und Farben gibt. Am bekanntesten ist die Gemüsepaprika in grün, gelb oder rot. Sie findet sowohl roh, aber auch in gekochter, gebratener oder gegrillter Form Verwendung in der Küche.
Portulak wird als Gemüse und als Gewürz verwendet und war lange Zeit in kaum einer Küche zu finden. Heute wird das Gemüse von Kennern geschätzt und findet sich auf so mancher Speisekarte wieder.
Rosenkohl, sehr gesunde Kohlart, reich an Vitamine und daher vor allem im Winter sehr gerne in der Küche genutzt. Mit hohem Vitamin C Anteil, wenig Kalorien und unentbehrlich für eine gute Verdauung.
Die Rote Bete hat während der Wintermonate Saison und ist auf dem Wochenmarkt frisch zu haben. Die Zubereitungsmöglichkeiten sind äußerst vielfältig, aber der eigentümliche, leicht erdige Geschmack der Bete ist nicht jedermanns Sache.
Rotkohl ist besonders in der Weihnachtszeit die Beilage zu festlichen Gerichten, wie beispielsweise Entenbraten, Rinderbraten, Schweinebraten oder der typischen Weihnachtsgans.
Die Schwarzwurzel ist ein typisches Wintergemüse und wird von Oktober bis März geerntet. Die Wurzel hat ein weißes, weiches Fruchtfleisch und angenehmes Aroma. Beim Schälen sollte man aufgrund der Fleckengefahr unbedingt eine Schürze tragen.
Spargel ist ein beliebtes Gemüse, das es je nach Wetterbedingungen von April mit Ende Juni aus deutschem Anbau zu kaufen gibt. Spargelstangen sind je nach Qualität nicht gerade preiswert, ab mindestens einmal pro Saison sollte man ihn sich gönnen.
Die Steckrübe galt lange Zeit als Arme-Leute-Essen, inzwischen sieht man sie aber wieder häufiger im Supermarkt oder an Gemüseständen. Von September bis April kann man Steckrüben aus deutscher Ernte bekommen.
Über 460.000 Tonnen Tomaten verzehren die Deutschen pro Jahr. Damit ist die Tomate bei uns das beliebteste Gemüse. es gibt sie in verschiedenen Formen, Größen und Farben.
Das Knollengemüse Topinambur stammt aus Amerika und machte ab 1617 in Frankreich Karriere. Der Siegeszug der Knolle dauerte jedoch nicht sehr lange, da sie ab Mitte des 18. Jahrhunderts von der Kartoffel verdrängt wurde.