Grüner Spargel

Der Grüne Spargel wird auch Grünspargel oder Moosspargel genannt und stammt ursprünglich aus Frankreich. Seine Farbe ist grün, weil er über der Erde wächst und nicht angehäufelt werden muss wie der weiße. Unter dem Lichteinfluss färben sich die Stangen grün.

Grüner Spargel

Noch im 17.Jahrhundert war nur der Grünspargel bekannt. Der Bleichspargel, der in Erdwällen gezogen wird, kam erst Ende des 19.Jahrhunderts auf. Der Grüne Spargel schmeckt zartwürzig und erinnert etwas an Broccoli oder Erbsen. Er ist dem ursprünglichen Wildspargel am ähnlichsten.

Die grünen Spargelstangen werden zur Ernte über dem Boden abgeschnitten oder von Hand gebrochen und sind damit leichter zu ernten als der weiße Spargel.

Grüner Spargel enthält dank seines Chlorophyllgehalts mehr Mineralstoffe und Vitamine (vor allem Carotin, C und B6) als Bleichspargel. Seine Heilwirkung gleicht der des weißen Spargels.

In der Küche verwendet man die grünen, ungeschälten Sprossen. Es wird maximal das untere Drittel geschält, wenn die Stangen besonders dick sind. Sonst wird nur das Ende großzügig abgeschnitten. Damit sorgt der grüne Spargel für weniger Abfall als der weiße. Ein weiterer Vorteil ist die kürzere Garzeit.

Grünspargel schmeckt ungekocht als Salat oder gekocht als Gemüse. Die Spitzen lassen sich außerdem gut in Omeletten verwenden. Der grüne Spargel enthält mehr Bitterstoffe als sein weißer Verwandter. Eine Prise Zucker ins Kochwasser gegeben kann den bitteren Geschmack mindern. Zitronensaft sollten Sie nicht dazugeben, da sich die grünen Stangen sonst gräulich verfärben können.

Weitere verwandte Sorten des grünen Gemüses sind der Mini-Grünspargel oder Wildspargel mit seinem leicht herben Aroma, der aus französischen Spezialkulturen stammt, sowie der Geigenkopf oder Sprue: eine in England geläufige, aber eher unkrautartige Version des Grünspargels.