Zimt (Cinnamomum cassia und Cinnamomum ceylanicum)

zimtstangen

Zimt: Das "Kinnamomon" der Phönizier

Vom Zimt wird erzählt, dass in alten Zeiten die Araber, obwohl sie mit dem Gewürz handelten, doch nichts über seine Herkunft wussten. Einige Araber glaubten jedoch, der Zimt wachse in Gegenden "wo Dionysos ernährt worden sei". Weiter erzählt die Legende, daß es "eine Art grosser Vögel” gäbe, dieser sammele die Stangen des Zimtgewächses für seine "unersteiglichen" Nester. Auf dem Weg zu ihren Nestern verlieren die Vögel einige dieser "Reisige" (Zimtstangen). Diese werden sodann von den Arabern mit List aufgesammelt und in andere Gegenden ausgeführt. In der Legende fällt den "Föuikern" (Phönizier) die Ehre zu, dem Gewächs aus der Heimat des Dionysos, den Namen "Kinnamomon" gegeben zu haben.1

Doch Zimt ist nicht gleich Zimt. Nicht nur weil früher der pulverisierte Zimt "gerne mit: "gemahlenen Haselnussschalen, Kakao, Eichelkaffee oder sogar Holz versetzt…" wurde.2 Es gibt auch zwei Zimtarten im Handel, nämlich den Ceylon-Zimt (Cinnamomum zeylanicum Blume) und den China-Zimt. (Cinnamomum cassia [L.] Presl)3



Quellen

  • 1Voss, Johann Heinrich: Mythologische Briefe Von Johann Heinrich Voss [Book] / ed. www.books.google.com. - [s.l.] : Original von Oxford University, Veröffentlicht 1834. - pp. Digitalisiert am 5. Apr. 2007, S. 138.
  • 2Goetze, Jonny, Behm und Elinor: Die Kunst zu würzen [Book]. - München : Heimeran Verlag, 1956.
  • 3Katzer, Gernot: Gernot Katzer's Gewürzseiten [Online]. - Zur Quelle.