Der „Waldt Knoblauch lest sich gegen dem Frühling sehen“.1
Bereits im März - noch liegt der letzte Schnee - sprießen schon zaghaft die ersten Triebe des Bärlauchs aus dem Waldboden. Jetzt ist es an der Zeit für einen ersten kulinarischen Streifzug durch unsere Wälder, denn je kleinblättriger der Bärlauch ist, umso aromatischer sind seine Blätter. In früheren Zeiten sollen sich die Bären – lateinisch = ursus - an dem Kraut gütlich getan haben, um nach dem langen Winterschlaf Kraft zu schöpfen. Machen wir es ihnen nach und sammeln die Blätter der bei uns wildwachsenden Pflanze, denn gesund und stärkend ist das Kraut allemal.2 Heute erlebt das einheimische Wildkraut eine Renaissance in der Küche und der Gastronomie.
1Kräuterbuch von Jacobus Theodorus "Tabernaemonatus" Anno 1625 [Online]. - Zur Quelle .
2Klein, Stefanie: Bärlauch - frisch aus dem Frühlingsparadies [Book]. - Lenzburg : Edition Fona GmbH , 2004.