Auszubildender (apprenti/e)

Der Auszubildende steht am unteren Ende der Hierarchie in einer Küche. In seiner von 2-3 Jahre reichenden Lehrzeit soll er grundlegende Techniken und Verfahren zur Speisenproduktion erlernen.

Dazu wird er einem bestimmten Posten zugeteilt (am Anfang klassisch dem Frühstück oder dem Gardemanger), um auf diesem Schritt für Schritt in den Arbeitsalltag eines Kochs eingeführt zu werden. Im Rahmen seiner Ausbildung durchläuft er normalerweise jeden Posten, um dort grundsätzliches zu lernen.
Je nach können, Motivation, Leistungsbereitschaft und vor allen Dingen auch nach Betriebsgröße, wird der Azubi gefördert und eingebunden. So sieht sich ein Auszubildender in einem kleinen Betrieb wohl eher mit größerer Verantwortung konfrontiert. Wenn es gut läuft, wird er nach und nach immer weiter in den Produktionsprozess integriert und kann so mehr lernen.

Zwischen den Arbeiten im Betrieb besucht der Auszubildende eine Berufsschule, wo er theoretische und praktische Grundlagen des Kochens erlernen soll. Am Ende seiner Lehrzeit legt er vor einem Prüfungskomitee, bestehend aus Lehrern und IHK-Vertretern, eine schriftliche, eine praktische und eine mündliche Prüfung ab, und darf sich nach bestandener Prüfung Koch nennen.

Der Auszubildende hat unter anderem folgende Funktionen:

  • Aneignen grundsätzlicher Küchentechniken
  • Zuarbeiten für die Vorgesetzten erledigen
  • Hilfsarbeiten erledigen

Aufgaben des Azubis:

  • Hilfsarbeiten wie das klassische Zwiebel und Kartoffel schälen
  • Herstellung von grundlegenden Speisen (z.B. Dressings, Suppen)
  • Sauberkeit und Hygiene auf dem Posten und in der Küche wahren (sprich: Kühlhäuser und Posten putzen)
  • Lernen, sich zu organisieren
  • Den Umgang und die Pflege der Ware
  • Annehmen und verräumen von Ware
  • Unterstützung der Vorgesetzen