Brotmesser

Brotmesser weisen typischerweise eine lange Klinge mit Wellenschliff auf, der sich je nach Hersteller unterscheiden kann und eine vergrößerte Schneidfläche zur Folge hat. Die spitzen Zähne der Klinge dienen dabei dazu, die harte Kruste eines Brotes zunächst anzureißen, wodurch sie besser zerteilbar wird und das Brot in Scheiben geschnitten werden kann. Zusätzlich sorgen diese Zähne dafür, dass die eigentliche Schneide des Brotmessers länger scharf bleibt, da sie den ersten 'Kontakt' mit dem Brot aufnehmen und so den Untergrund für die Schneidfläche gewissermaßen ebnen.

Aufgrund des veränderten Brotangebotes in den letzten Jahren gibt es heute auch eine große Vielzahl an Brotmessern, die nicht nur eine kürzere Klinge besitzen, sondern auch leichter in der Hand liegen. Diese sind besonders für kleinere Brotlaibe und luftige Brotsorten wie Toast oder Weißbrot geeignet, welche im Vergleich zu früheren Zeiten keine so starken und langen Brotmesser erforderlich machen.

Der charakteristische Wellenschliff eines Brotmessers wurde im Übrigen in den 30er Jahren von Franz Güde in Solingen erfunden und hat sich offensichtlich bis zum heutigen Tage mehr als bewährt.