Obst - Obstsorten im Überblick
"An apple a day, keeps the doctor away!", so lautet ein englisches Sprichwort, aus dem deutlich wird, wie wichtig Obst für eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist. Obst ist der Überbegriff für essbare Früchte und Samen, die in der Regel an Bäumen und Sträuchern wachsen. Im Handel wird Obst üblicherweise in Kernobst, Steinobst, Beerenobst, Schalenobst, klassische Südfrüchte, exotische Früchte, und wie Obst verwendetes Gemüse unterteilt. Einteilung und Abgrenzung untereinander sind jedoch nicht immer ganz eindeutig. Obst wird meistens roh gegessen, kann aber auch gekocht, gedünstet oder gegrillt werden.
Folgende Obstsorten befinden sich bereits in unserem Küchenlexikon:
Die Banane zählt zweifelsohne zu den beliebtesten Früchten der deutschen. Was kaum jemand weiss, die Banane gehört zur Familie der Beeren, also verwandt mit der Erdbeere.
Weltweit gibt es ca. 40 Birnenarten, die sich wiederum in etwa 5000 Sorten unterteilen. Ein beliebtes Obst, das auch in Deutschland heimisch ist und im Spätsommer oder Herbst geerntet werden kann. Birnen finden in vielen Speisen, von süß bis herzhaft Verwendung.
Brombeeen wachsen im Spätsommer und Frühherbst an Hecken in Wäldern und Hainen. Die Früchte liefern mehr Provitamin A als alle anderen Beeren und auch die Blätter sind wegen ihrer gesundheitsfördernden Wirkung beliebt.
Die Erdbeere wird manchmal auch als Königin der Früchte bezeichnet. Hierzulande ist sie dank ihrer Süße und Vielseitigkeit nach dem Apfel schon seit Jahrtausenden die beliebteste Frucht.
Der Feigenbaum ist eine der ältesten Nahrungs- und Nutzpflanzen der Menschen. Frische oder getrocknete Feigen sind vielseitig einsetzbar, besonders für Süßspeisen.
Die Grapefruit gibt es mit weißem und pinkem Fruchtfleisch. Es handelt sich um eine zufällige Kreuzung aus Apfelsine und Pampelmuse, die 1750 das erste Mal beschrieben wurde.
Die Kaktusfeige stammt aus dem tropischen Südamerika. Hierzulande eher unbekannt, ist sie doch ein sehr erfrischender Durstlöscher und passt gut zu vielen Desserts.
Kirschen gehören zum Steinobst und unterteilen sich in Süßkirschen und Sauerkirschen, darunter die bekannteste Sorte, die Schattenmorellen. Neben dem rohen Verzehr eignen sie sich besonders für Konfitüren und Kuchen
Der Name Kiwi wurde in Neuseeland erfunden und bezeichnet eine in Deutschland sehr beliebte exotische Frucht. Extrem hoher Vitamin C Gehalt macht die Kiwi zu einem exzellenten Vitaminspender.
Kumquats sehen dank ihrer Farbe und Beschaffenheit der Schale aus wie kleine Orangen, sind allerdings botanisch keine Zitrusfrüchte sondern nur mit ihnen verwandt.
Die Limette ist eine Zitrusfrucht von grünlicher Farbe, meist etwas kleiner als die Zitrone und mit deutlich dünnerer Schale. Sowohl Saft als auch Schale finden in der Küche Verwendung.
Hat man die Schale erst einmal geknackt, gelangt man an das hocharomatische Fruchtfleisch der Litschi. Schade nur, dass der ungenießbare Kern so groß ist, so dass man sich der nächsten Frucht widmen muss.
Die Mandarine ist die süßeste aller Zitrusfrüchten. Reich an Antioxidantien, Mineralstoffe, Vitamine und ätherische Öle stärkt sie die Blutgefäße und tut dem Herz- und Kreislaufsystem gut.
Melonen zählen botanisch zu den Gemüsen, werden allerdings als Obst gehandelt. Die bekanntesten Sorten sind die Wassermelone, Honigmelone, Cantaloupemelone und Galiamelone.
Die Nektarine oder der Glattpfirsich ist eng mit dem Pfirsich verwandt, und wird neben dem frischen Verzehr gern zu Süßspeisen oder Torten verarbeitet.
Der samtige rote Pfirsich ist mit der Aprikose, Nektarine und Mandel verwandt und mit seiner frischen Süße vor allem im Sommer sehr beliebt.
Zu den Pflaumen gehören die Mirabellen, Renekloden und Zwetschgen. Das Steinobst erfreut sich besonders zum Kochen und Backen großer Beliebtheit.
Die essbaren Frucht der Physalis wird von einer lampionartigen Hülle umschlossen und hat goldgelbe bis orange Farbe. Man kann sie samt Hülle im Supermarkt kaufen.
Die Pomelo erfeut sich in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Es handelt sich um eine Rückkreuzung von Grapefruit und Pampelmuse. Pomelos zählen zur Sorte der echten Pampelmusen und haben einen leicht säuerlichen Geschmack.
Rhabarber ist aus botanischer Sicht kein Obst, sondern ein Gemüse. Es wird jedoch wie Obst verwendet und findet sich daher auch hier unter diesem Menüpunkt wieder.
Der Name Rosine ist ein Sammelbegriff für getrocknete Weinbeeren verschiedener Sorten, darunter die Korinthen und Sultaninen als bekannteste Rosinensorten.
Die Sharonfrucht ist eine kernlose israelische Züchtung der Kaki mit aromatischem Fruchtfleisch, das sich gut für Desserts und Obstsalate eignet.
Weintrauben benötigen viel Sonne und es gibt über 8000 verschiedene Rebsorten, von denen jedoch nur ca. 100 angebaut werden. Ein Großteil der jährlichen Ernte geht direkt in die Weinproduktion.
Genauso unscharf wie die Unterteilung in verschiedene Obstsorten, ist die Unterscheidung zwischen Obst und Gemüse. Während Obst meist aus mehrjährigen Pflanzen entsteht und einen höheren Zuckergehalt aufweist, stammt Gemüse aus einjährigen Pflanzen. Aus botanischer Sicht entsteht Obst aus der befruchteten Blüte, Gemüse dagegen aus anderen Pflanzenteilen. Demnach werden Paprika, Tomaten, Zucchini, Kürbisse und Gurken botanisch als Obst betrachtet, im Handel gelten sie jedoch als Gemüse.
Ungeachtet der Definitionsprobleme ist Obst äußerst gesund und sollte täglich verzehrt werden. Je nach Sorte enthält es viele wichtige Nährstoffe, Vitamine und/oder hat einen hohen Wassergehalt.























